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Black and white photo of a woman in a hat sitting on stacked lounge chairs at the beach with the ocean in the background.
Stil & Inspiration· June 09 2025· 5 Minuten Lesezeit· Von Anne

Was trägst du bei warmem Wetter?

Entdecke, welche Stoffe und Schnitte dich an heißen Sommertagen angenehm kühl halten. Mit Tipps für luftige Outfits und das perfekte Styling bei Hitze.

Kurzantwort

Bei sommerlicher Hitze ist es gar nicht so einfach, frisch und stilvoll zu bleiben. In diesem Blog erfährst du, warum feuchtigkeitsregulierende Materialien wie Leinen, Baumwolle und Wolle ideal sind und warum enge Kleidung bei Hitze besser im Schrank bleibt.

Ideale lichaamstemperatuur
37°C
Thermo-neutrale grens
20-25°C
Aanbevolen natuurlijke stoffen
Katoen, viscose, zijde, linnen, wol
Aanbevolen synthetische stoffen
Quick dry (met vochttransporterende membranen)
Pasvorm advies
Ruimere snit voor maximale ventilatie
Kleur-impact op warmte
Geen aantoonbaar temperatuurverschil tussen licht en donker

WAS TRÄGT MAN BEI HITZE?

HOT HOT HOT

Es dürfte dir in letzter Zeit kaum entgangen sein: Es ist Sommer. Ein waschechter holländischer Sommer, launisch wie – eine Metapher in der Metapher :-) – nun ja, ein holländischer Sommer eben. Und gerade in den letzten Jahren, unterschätzen wir die globale Erwärmung nicht, mit einigen extrem heißen Ausreißern. Meine Güte, was für eine Hitze!

Da dachtest du, deine Sommergarderobe wäre bestens aufgestellt, und dann stellt sich heraus: Dafür ist sie nun wirklich nicht gemacht. Zeit also für eine kleine Untersuchung. Was sollten wir kleidungstechnisch tun (oder besser lassen), um frisch und mit Stil durch die Sommerhitze zu kommen?

THE HEAT IS ON

Unser Körper ist eigentlich ständig damit beschäftigt, seine Temperatur konstant zu halten. Der Normalzustand unseres eingebauten Thermostats liegt bei etwa 37 Grad. Bei dieser Temperatur funktioniert unser Körper am besten. Sinkt die Umgebungstemperatur, springt gewissermaßen die Heizung an und die Körpertemperatur wird automatisch reguliert. Davon bekommen wir kaum etwas mit und viel tun müssen wir dafür auch nicht: ab und zu etwas Brennstoff nachlegen (also essen), eine Schicht Kleidung zur Isolierung und schon läuft die Maschine wie geschmiert.

Bei einer Umgebungstemperatur von etwa 20 bis 25 Grad wird diese Kleidungsschicht eigentlich überflüssig. Heizung und Thermostat kommen auch ohne sie prima zurecht. Dass wir trotzdem Kleidung tragen, wenn die Temperaturen über diese 20- bis 25-Grad-Marke steigen, liegt also vor allem an gesellschaftlichen Konventionen. Und natürlich schützt Kleidung vor der Sonne. Zumindest vor ihrer Strahlung. Was unser Wärmeempfinden angeht, bewirkt sie meist eher das Gegenteil.

Wie auch immer: Als gesellschaftlich verantwortungsbewusste Wesen ziehen wir uns dann doch lieber etwas an ;-). Aber wie schaffen wir das hitzetauglich und trotzdem einigermaßen stylish? Tipps & Tricks dazu gibt es im Internet mehr als genug. Wir haben die relevantesten und alltagstauglichsten für dich herausgefiltert und um ein paar unserer eigenen Weisheiten ergänzt.

WASSERMANAGEMENT

Deine Kleidung kann noch so dünn sein: Wenn du den falschen Stoff wählst, bringt dir das wenig. Denn die meisten natürlichen Materialien können Feuchtigkeit deutlich besser regulieren als manche – nicht alle – synthetischen Stoffe.

Wer schon einmal hektisch versucht hat, einen großen Schwall Wein mit der erstbesten Fleecedecke vom Sofa zu tupfen, weiß, wovon wir sprechen.

Und Feuchtigkeit gibt es während einer Hitzewelle schließlich reichlich. Schwitzen ist ein Trick deines Körpers, um schneller abzukühlen. Ein Trick, auf den du – vollständig bekleidet und möglichst wohlriechend – allerdings gut verzichten könntest. Also weg mit der Feuchtigkeit, und zwar möglichst schnell.

Stoffe, die Feuchtigkeit aufnehmen und vom Körper wegtransportieren, sind deshalb die beste Wahl. Baumwolle, Viskose, Seide, Leinen und sogar Wolle sind darin echte Profis. Aber auch synthetische Materialien der neuen Generation, zum Beispiel sogenannte „Quick-Dry“-Stoffe, können das sehr gut. Spezielle Strukturen in den künstlich hergestellten Fasern nehmen Feuchtigkeit auf und transportieren sie schnell und effektiv vom Körper weg.

A woman with long red hair wears a teal button-up cardigan and light-wash jeans, looking at the camera.

LOCKER & LUFTIG

Stell dir vor, es ist tropisch heiß und du trägst ein Baumwollshirt. Wärme- und feuchtigkeitsregulierender Stoff: Check. Cleveres Mädchen, also bestens vorbereitet. Warum hast du trotzdem das Gefühl, in einem glühend heißen Kokon festzustecken? Und warum zeichnet sich deine Figur Ton in Ton mit Schweißflecken auf deinem angesagten engen Shirt ab? … Aha … verstanden.

Enge Kleidung ist ein No-Go, wenn draußen vor Hitze die Spatzen vom Dach fallen. Denn ein feuchtigkeitsabsorbierender Stoff allein reicht nicht. Es braucht:

  • Punkt a: die Möglichkeit, dass die Feuchtigkeit auch wieder verdunsten kann, und
  • Punkt b: Luft! Denn Feuchtigkeit verdunstet am schnellsten, wenn sie gut belüftet wird. Und dafür braucht es Platz zwischen deinem Körper und deiner Kleidung.

Ganz einfach. Du musst dich deshalb natürlich nicht gleich in sackartige Oversize-Klamotten hüllen. Ein etwas lockererer Schnitt reicht völlig aus. Ist das Kleidungsstück dann auch noch aus einem leichten Stoff gefertigt und aus einem Garn mit offener Faserstruktur gewebt oder gestrickt, hast du gleich doppelt gewonnen. Klingt logisch, oder?

Kleine Randnotiz: Die Farbe spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. „Man“ sagt ja gerne, Schwarz würde Wärme absorbieren und Weiß sie reflektieren. Wissenschaftliche Untersuchungen haben diese einfache Rechnung allerdings relativiert: Messungen unter der Kleidung von Beduinen in der Sahara zeigen kaum bis keine Temperaturunterschiede zwischen heller und dunkler Kleidung. Summer Darks? Können wir also tragen …

DIE NACKTE WAHRHEIT

Wer ein bisschen mit der „wrong side“ britischer Kleidungsgewohnheiten vertraut ist, kennt das Phänomen bestimmt: Sobald sich die Temperaturen im Vereinigten Königreich auch nur zaghaft der 10-Grad-Marke nähern, fallen sämtliche Hemmungen und die Rocksäume wandern nach oben. Gut, die poor gals sind so an mieses Wetter gewöhnt, dass sich schon ein milder Wintertag wie bloody hot anfühlt. Trotzdem nimmt der Drang, möglichst viel Haut zu zeigen, manchmal herrlich absurde Formen an.

Und ja, auch wir sind davor nicht gefeit. An einem durchschnittlich warmen Tag muss man im Supermarkt mit dem Einkaufswagen regelmäßig Slalom um die Bierbauch-Schmuddelunterhemd-Badelatschen-Fraktion fahren.

Dabei hat das Ganze durchaus seine Berechtigung: Nackte Arme und Beine bleiben angenehm kühl.

Es gibt allerdings auch Nachteile. Du bekommst schneller einen Sonnenbrand und auch Insekten haben leichtes Spiel. Bist du in den Tropen unterwegs, ist bedeckende Kleidung schon deshalb eine vernünftige Wahl. Denn trotz Malariatabletten und DEET gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. Bist du dagegen einfach zu Hause und eine einzelne schläfrige Wespe stellt dein größtes Risiko dar, darf es ruhig etwas weniger Stoff sein.

Klebt dir bei Hitze die Hose an den Beinen? Dann greif zum Rock. So kommt wenigstens untenrum noch ein bisschen Luft durch. Es gibt allerdings ein kleines Aber: aneinanderklebende Oberschenkel. (Ladies mit Thigh Gap: Macht kurz Pause und lest einfach woanders weiter.)

Aber auch dafür gibt es eine Lösung: Unterhosen mit Bein. Und nein, diesmal nicht die nahtlose Variante aus Synthetik, sondern ein angenehm frisches Modell aus Baumwolle. Hast du so etwas nicht im Schrank und möchtest dein hart verdientes Geld auch nicht dafür ausgeben? Dann investiere in ein Paar Cycling Shorts, also kurze Leggings, und nimm ganz nebenbei noch einen Trend der Saison mit. Okay, vielleicht schwitzt du darin etwas mehr als mit nackten Oberschenkeln. Dafür schwitzt du mit Stil und ersparst dir wundgescheuerte Haut.

Und hier noch der ultimative Rock-Tipp für alle, die gerne Fahrrad fahren: Befestige vorne mittig ein kleines Tischdeckengewicht am Rocksaum und dein Rock fliegt nicht mehr hoch. Aber Vorsicht: Bei richtig starkem Wind riskierst du damit eine Beule an der Stirn :-).

Du liebst Neckholder-Tops – hallo, sonnengebräunte Schultern –, störst dich aber an sichtbaren BH-Trägern und hast keinen speziellen Neckholder-BH im Schrank? Einen BH mit abnehmbaren Trägern kannst du ganz einfach umfunktionieren: Hake den linken Träger rechts ein und den rechten links. Tadaaa: überkreuzte Träger passend zum Neckholder-Look.

Crop-Tops. Schwierig.

Ja, denn nackter Bauch = schön luftig.

Nein, denn eng anliegend = nicht gerade ideal fürs Schweißmanagement. Und bei Loose Fit drohen wiederum unerwünschte Einblicke. Hello, Nipple-Gate.

Zu einer High-Waist-Hose sehen Crop-Tops allerdings fantastisch aus. Und die liegt gerade wieder voll im Trend. Kurz gesagt: Wir sind noch nicht ganz entschieden, aber eine ziemlich gute Option sind sie auf jeden Fall.

Willst du wirklich einen kühlen Kopf bewahren, trag eine Kopfbedeckung. Und nein, nicht dieses aus einem Stofftaschentuch mit vier Knoten gebastelte Ding, das deine Mutter dir aufgesetzt hat, als du noch zu jung warst, um eine eigene Meinung zu haben. (Mama, du bist wirklich die Allerallerliebste, aber … What. Were. You. Thinking?)

Ein cooler Strohhut mit breiter Krempe ist immer eine gute Wahl. Du möchtest mal etwas anderes? Dann probier einen Turban. Absolut angesagt und mit herrlich glamourösem Old-School-Riviera-Flair. Ihn heimlich etwas anzufeuchten, bevor du ihn um den Kopf wickelst, ist übrigens ziemlich clever.

Eine gefrorene Hähnchenbrust in den Stofffalten zu verstecken ist dagegen … genau: keine gute Idee.

Loose-Fit-Kleider? Ja!!! Absolut im Trend und das perfekte Kleidungsstück für warmes Wetter, weil der Stoff nur wenig auf der Haut aufliegt. Nichts klebt, nichts zwickt und viel schiefgehen kann auch nicht. Was will man mehr?

A woman in a navy V-neck dress and sunglasses walks in a lavish room, holding a colorful clutch.

KURZ & LUFTIG

Kein Blogbeitrag, der etwas auf sich hält, kommt ohne eine Liste aus. Deshalb fassen wir das Ganze noch einmal kurz und knackig zusammen – for your convenience.

  • Trage Kleidung aus Stoffen, die Feuchtigkeit gut regulieren, wie Baumwolle, Leinen, Viskose, Wolle, Seide und einige speziell dafür entwickelte synthetische Materialien.
  • Wähle Kleidungsstücke mit einem etwas lockereren Schnitt, damit die Luft schön zirkulieren kann. Noch besser: leichte Stoffe aus locker strukturierten Garnen. Dafür gibt’s doppelte Pluspunkte.
  • Die Farbe ist nicht entscheidend. Hell oder dunkel funktioniert gleichermaßen, solange Material und Gewicht stimmen.
  • Nackte Haut ist völlig okay, aber die Dosis macht’s. Ein weiter, langer Ärmel kann genauso angenehm sein wie ein kurzer und schützt zusätzlich vor Insekten und schädlicher UV-Strahlung.
  • And always wear sunscreen …

Wir wünschen dir einen wunderbar coolen Sommer!

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Häufig gestellte Fragen

Welke stoffen kun je het beste dragen tijdens hete zomerdagen?

Kies voor natuurlijke materialen zoals katoen, viscose, zijde, linnen en wol, omdat deze vocht optimaal opnemen en afvoeren. Ook 'quick dry' synthetica met vochtregulerende membranen werken effectief bij hitte.

Waarom kun je strakke kleding beter vermijden als het heel warm is?

Om transpiratievocht te laten verdampen is luchtcirculatie nodig. Strakke kleding sluit het lichaam af, terwijl een ruimere snit ruimte creëert tussen je huid en het kledingstuk voor effectieve ventilatie.

Maakt het verschil of je zwarte of witte kleding draagt bij warm weer?

Nee, de kleur van je kleding maakt qua temperatuurbeleving vrijwel niets uit. Wetenschappelijk onderzoek (onder meer bij Bedoeïnen in de Sahara) toont aan dat er onder de kleding nagenoeg geen temperatuurverschil is tussen lichtgekleurde en donkergekleurde kleding.